Was ist es, dass es mich Nachts um 23.48 Uhr noch dazu bring den Laptop zu öffnen? Was ist es was mich anspornt weiter zu machen obwohl ich vor lauter „nicht wissen was ich tun soll“ doch weiter machen lässt. Was ist der Grund weshalb ich manchmal mit Tränen in den Augen den Bildschirm anschaue, nicht aufhöre kann diesen Weg weiter zu gehen und was ist es warum ich Bali nicht loslassen kann und ich im November 2017 wieder hingehen werde.

Teil 1 Der Spiegel Balis

Ein Spiegel für die Unsichtbaren & die Stimme für die Verstummten

Es ist nicht der Traumstrand, der billige Luxus-Urlaub und nicht die Yoga-Kollektion die ich dort herstellen lasse. Der Grund weshalb ich hier jetzt sitze und diesen Artikel verfasse ist, weil mich gerade wieder ein Artikel aus Bali erreicht hat und darin geschrieben ist wie das „wirkliche Leben“ auf dieser Insel ist.

Ja, in vielen Ländern die wir als Europäer bereisen, herrscht Armut – jedoch schauen die meisten von uns weg. Warum gehen wir denn in solch ein Land? Um billigen Traumurlaub zu machen? Ein Retreat zu machen was einige hundert Euro kostet um danach „gesünder“ zu sein? Das sei dir auch gegönnt nur bitte, bitte schau genauer hin und spende dein Geld mit etwas mehr Bewusstsein, denn zu 70% besteht die Möglichkeit das schon hinter der Wand vom Restaurant eine arme Familie sitzt die ihre Kinder nicht zur Schule schicken kann, geschweige denn für die Schuluniform bezahlen kann. Doch das ist nicht alles. Kann eine Mutter ihr Baby nicht per Brust nicht stillen – muss Ersatzmilch gekauft werden, doch dann bleibt kaum Geld um den Rest der Familie für diesen Tag zu ernähren. Wir leben gemeinsam auf dem gleichen Planeten, atmen die gleiche Luft  und ich habe mir zur Aufgabe gemacht ein Teil einer Veränderung sein zu wollen. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht etwas zu zeigen, dass unsichtbar wurde, ich habe mir zur Aufgabe gemacht die Scheuklappen abzulegen und genauer hinzuschauen um mit meinen Augen euch zu zeigen was man manchmal übersieht.

Ich verlange nicht, dass jeder der nach Bali geht, gleich die Welt verändern soll aber vielleicht kannst gerade du, auch ein Teil der Veränderung werden.

Ich möchte nur, dass du mit Aufmerksamkeit, Bewusstsein und einem offenen Herzen diese Insel erkundest und vielleicht geht es dir dann anschließend wie mir. Als ich zurück nach Deutschland kam, ist mit aufgefallen wie oft und unnötig ich Geld ausgebe. Ein Parkticket für 4,50 € um noch näher an der Fußgängerzone Stadtmitte zu parken. Eine neue Bluse, Hose, Kette was nach ein paar Wochen in Mode-Magazinen bereits als „out“ betitelt wird und wir somit einem Wegwerfkonsum entstehen lassen.

Seitdem ich viel reise, hat sich mein Konsumverhalten drastisch verändert und speziell nach meinem ersten Bali-Aufenthalt. Dafür bin ich sehr sehr dankbar, denn wir brauchen gar nicht soviel zum leben um GLÜCKLICH zu sein.

Bali kann auf unterschiedlichster Weise auch dein Leben verändern

Ich möchte der Spiegel werden für die Menschen, die nicht gesehen werde. Für Menschen, die jeden Tag über ihre Religion Opfer bringen und dabei um Hilfe bitten. Ich möchte die Stimme sein für die Menschen die verstummt sind, Menschen die auch in Armut immer noch ein Lachen im Gesicht haben. Es sind Menschen und eine Kultur von der wir lernen können mit uns, unserer Gesellschaft, unserem Leben und Gedanken anders umzugehen.

Der Grund ist, „Das Leben anderer Menschen“.

Ich bin dabei eine Stiftung zu gründen in der dann gerne gespendet werden darf – nachdem du gesehen hast wie das „richtige Leben“ auf der Insel der Götter ist. Mein bisheriges Projekt, die „handmade Yoga-Kollektion“ ist ein Anfang und der Samen wurde gelegt. Im November geht es wieder nach Bali um noch mehr Information zu bekommen. Um euch dass zu zeigen was ich mit eigenen Augen gesehen habe und ich höre nicht auf bevor ich nicht oben auf dem Gipfel angekommen bin um die schützenden Flügel auszubreiten. Jeder der helfen möchte ist willkommen sich mit mir in Kontakt zu setzten um den Weg gemeinsam gehen zu können.

Ein weiteres schreckliches Thema sind die „Kettenmenschen“ auf Bali (Vorsicht: Dieser Beitrag kann zu Tränen führen). Doch hierfür muss ich selber noch Recherche betreiben und mich auf ein Gebiet begeben, welches nicht ganz ungefährlich ist.

2015 war habe ich eine Stiftung besucht, die „KupuKupu-Foundation“ und habe mir einen ersten Eindruck verschafft – hier wird auf jeden Fall auch Hilfe benötigt.

2016 war ich dann auf Mount Muntigunung. Hier hat Daniel Elber „Der Mensch der den Balinesen Wasser brachte“ sein Projekt „Zukunft für Kinder“.  Bei der Buchung eines Tagestrips, kannst du bereits eine Spende machen und die Aussicht lohnt sich wirklich – genaueres über den Ausflug gibt es hier http://muntigunung.com/trekking/.

Lass uns gemeinsam die Welt verändern