Mein Herzensprojekt – Die Bali Kollektion

* Kleidung kann das Leben einer Familie auf Bali verändern *

Mein Projekt ist wie die Metamorphose eines Schmetterlings. Von der Larve (die Idee), zur Puppe (die Wandlung) in einen wunderschönen Schmetterling (die Mission).

Worum geht es?

Meine „handmade in Bali Kollektion“, bestehend aus Leggings, Yoga-Bustier und Kleidern, lasse ich von einer Familie auf Bali in Ubud anfertigen. Mit diesem Projekt möchte ich sichtbar machen wie, wo und von wem unsere Kleidung hergestellt wird. Dadurch versuche ich der Familie ein  Einkommen zu ermöglichen. Meine Zukunftsvision ist es,  Familien unter fairen Arbeitsbedingungen zu beschäftigen und andere Stiftungen zu unterstützen.

Nach eigenen Recherchen von 2015/16, verdient ein Arbeiter auf Bali durchschnittlich 250.000IDR ( 17,50 Euro) die Woche. Eine Näherin in der Fabrik noch weniger!

Wie entsteht die Yoga-Kollektion auf Bali? 

Die Kleidung wird nicht in einer Textilfabriken billig hergestellt, sondern im kleinen familiären Rahmen, sodass der Familie direkt geholfen ist. Gemeinsam gehen Kadek und ich den Stoff in Denpasar einkaufen. Koman, ihr Bruder, schneidet zu Hause die Stoffe zu und in Zusammenarbeit mit seiner Frau wird abwechselnd genäht, während der andere nach den Kindern schauen kann. Sie können sich ihre Arbeitszeit frei einteilen und werden von mir angemessen bezahlt. Kadek´s Cousin gibt meiner Kleidung noch den letzten Schliff – die Symbole. Mit der Kollektion ist die ganze Familie involviert. Vorerst wird es jedoch nur eine geringe Stückzahl der Klamotten geben, da ich momentan nur eine Familie beschäftigen kann und ich diese nicht überfordern möchte. Außerdem passt nicht so viel in meinem Koffer, denn um Kosten einzusparen um nachher den Preis beim Verkauf nicht zu hoch ansetzten zu müssen, versende ich die Ware nicht per Schiff (Dauer ca. drei Monate) oder  Fracht im Flugzeug (viel zu teuer für mich als Lean-Startup), sonder nehme es als Freigepäck mit nach Deutschland.

Dafür werde ich 2-3 Mal im Jahr nach Bali fliegen um die Kollektion selbständig zu managen, Stoffe auszuwählen und die Produktion zu überwachen. Dies geschieht immer in enger Zusammenarbeit mit Kadek und ihrer Familie.

2015 habe ich die Familie kennengelernt, Einzelstücke zum testen anfertigen lassen und 13 Monate später im November 2016 ging ich zurück nach Ubud, um mit der erste kleine Kollektion zu starten.

Unter der Kategorie „Fairmade in Bali“  kannst du verfolgen wie die Kleidung entsteht. Alles wird dokumentiert um  das Projekt so transparent wie möglich zu machen. Ich finde wir sollten wissen woher und wie unsere Produkte die wir kaufen, entstehen. Bei jedem Kauf steigt die Möglichkeit das ich dass Projekt weiter angehen kann – mit dieser und hoffentlich in Zukunft auch mit anderen Familien, um deren Leben ein kleines bisschen besser zu machen.

„Our prime purpose in this life is to help others. And if you can´t help them, at least don´t hurt them“
– Dalai Lama –

Zusätzlich besuchte ich bereits die „Kupu-Kupu Foundation“ in Ubud und die Stiftung „Zukunft für Kinder.ch“ auf Mount Muntigunung. Hier kann jeder der nach Bali kommt etwas dazu beitragen wenn er möchte. Zum Beispiel vermietet die „Kupu-Kupu Foundation“ Bungalows in Ubud und „Zukunft für Kinder“ bietet eine schöne Trekkingtour mit vielen Eindrücken über das Leben auf Bali an. Das Geld durch Vermietung oder Ausflug fließt in die jeweilige Stiftung.

Das Projekt inklusive vielen Bali-Tipps ist auch bei Instagram und Facebook zu sehen.